SAVE THE PLANET – KILL YOURSELF
Daniel Schüßler

Die Fakten sind klar: Der Kipppunkt ist überschritten, der Klimawandel fühlbar, die Erde lässt die Menschheit spüren, welchen Raubbau sie über tausende Jahre an ihr betrieben hat. Die Mitglieder der Kirche der Selbstauslöschung finden sich zusammen, um in einem letzten gemeinsamen Ritual von der Menschheit als „Krone der Schöpfung“ abzusehen und sich bereit für ihr Ende zu machen: Menschheit abschaffen jetzt!


Ausgangspunkt ist die Philosophie des Antinatalismus, die postuliert, dass die Menschheit sich nicht mehr fortpflanzen sollte. ANALOG untersucht diesen radikalen Ansatz auf seine Tauglichkeit im Sinne der Weltrettung – als immersives Musiktheater. Prozessionen werden abgehalten, Rituale etabliert, das Verschwinden der Menschheit in einer großen Party zelebriert. Wut, Unglaube und Verzweiflung über das nahende, unwiderrufliche Ende werden gemeinsam willkommen geheißen und verarbeitet. Zum Schluss fällt der Abschied leicht.



TEAM

von und mit Dorothea Förtsch, Hanna Held, Lara Pietjou, Ingmar Skrinjar, Rina Schmeing


ANALOG-Schuld-und-Sühne-Chor Jamie Weiss, Oleksandra Boldareva, Ricarda Clausen,

Fiona Maria Kissel, Paul Krüger, Alexandra Sobania, Nicolai Stegmaier, Majid Taatizadeh


Regie Daniel Schüßler

Bühne und Kostüm Eva Sauermann

Komposition Ben Lauber

Textfassung Ensemble

Produktionsleitung Hanna Held

Wildcard-Künstler (Musik, Soundobjekte) und technische

Betreuung Alfredo Ardia

Technische Leitung und Film Tommy Vella

Dramaturgie Laura Becker

Regieassistenz Rina Schmeing

Outside Eye Tim Mrosek

Presse und Öffentlichkeitsarbeit neurohr & andrä

Finanzen Niels Nester



ANALOG


Die Kölner Theater- und Performancegruppe ANALOG realisiert seit 2004 spartenineinandergreifende politische und poetische Theater-, Film- und Performance-Projekte, die mit dem Ensemble vor und auf der Bühne in kollektiver Autor:innenschaft entwickelt werden. Dabei wird in den Arbeiten das Private politisch: Die Produktionen beschäftigen sich mit dem Privaten im gesellschaftlichen Kontext, mit dem, was ist, mit Themen gesellschaftlicher Relevanz. Neben postdramatischen Spielkonstrukten charakterisiert das Rauschhafte, das Atmosphärische und Assoziative sowie das gleichzeitige Aufbrechen dessen die Projekte von ANALOG. Mit den Arbeiten, die mit Gastkünstler:innen anderer Sparten künstlerische Transformationsprozesse durchlaufen, sorgt die Gruppe seit ihrem Bestehen auch über NRW hinaus und international für Aufmerksamkeit (Demmin/ Meck-Pomm, Gent/Belgien, Helsinki/ Finnland, Schwere Reiter/München, Theater Erfurt, Schauspiel Köln).

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln,

den Fonds Darstellende Künste,

das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste,

das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

die RheinEnergieStiftung Kultur

TanzFaktur

15€

12.03., 19:00 Uhr

13.03., 19:00 Uhr

14.03., 19:00 Uhr

15.03., 17:00 Uhr

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