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LAKTAT
Eine Koproduktion von Unbaked Collective und studiobühneköln

Zwischen Prep-Talk, Power-Gels und Performance-Druck: In diesem Physical-Theatre-Stück untersucht das Unbaked Collective den ansteigenden Trend zum extremen Ausdauersport als Spiegel unserer Optimierungs-getriebenen Gesellschaft. Beim Erklimmen eines Siegertreppchens richten die Performerinnen den Fokus auf Schweiß, Atem und Puls. Sie fragen sich, was ihre Körper leisten können und warum sie diese Leistung von sich fordern. In ihrem Streben nach Anerkennung, Stolz und Erfüllung verausgaben sich die Tänzerinnen, begleitet von erbarmungslosen Drums und der grellen Projektion hypermuskulöser Avatare über ihnen.


LAKTAT untersucht einen scheinbar harmlosen Trend und dessen weit zurückreichende Geschichte: Wo endet sportliche Betätigung und wo beginnt das unbewusste Reproduzieren ideologischer Bilder des starken und überlegenen Körpers? Wie viel Sinnsuche steckt in der Selbstoptimierung beim Training? Ist der erschöpfte Körper ein politischer? LAKTAT ist ein performativer Long Run durch Fitness-Influencer-Feeds, neoliberale Körperideale und die Angst vor dem Stillstand.



TEAM

Konzept, Text, Choreographie, Ausstattung, Performance Laura Louise van Meurs, Viviane Hamm

Komposition, Musik und Peformance Daniel Ismaili

Dramaturgie Benze C. Werner

3D-Animation und Projektion Maria Kobylenko

Lichtdesign und Creative Producing Hannah Brown

Audiodeskription Daniela Riebesam und Yasha Müller



Unbaked Collective

realisiert seit 2022 Physical-Theatre-Stücke an der Schnittstelle von Tanz und Theater. Das Kollektiv untersucht in seinen Stücken, wie sich ungleiche Machtverhältnisse und gesellschaftliche Normen auf Körper, Handeln und Identität auswirken. Präzise, bildhafte Körperkompositionen und humorvolle Texte aus eigener Autorinnenschaft prägen ihre eigenwillige, nicht-narrative Formsprache. So trifft groteskes Bewegungsmaterial in schnellen Brüchen auf autobiographische Erinnerungen. Kompositionen aus elektronischer und akusstischer Musik verleihen den Arbeiten eine eigene Atmosphäre. Die Gruppe war u.a. bei Winterwerft, ARENA und SoloDuo vertreten und wurde mehrfach ausgezeichnet. Ihre erste abendfüllende Produktion „Herdengeflüster“ (WestOff 2024) thematisiert das Aufwachsen und die Hypersexualisierung von Mädchen im Patriarchat und wurde u. a. im FFT, als AUSWÄRTSSPIEL der studiobühneköln in der TanzFaktur und bei den Ruhrfestspielen 2025 gezeigt.



Gefördert durch:

das Kulturamt der Stadt Köln,

das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste,

und die Sparkasse KölnBonn



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WerksHalle

15 € regulär/ 7€ ermäsigt

21.05., 18:00 Uhr

22.05., 18:00 Uhr

23.05., 18:00 Uhr

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