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A CHANGE IS AS GOOD AS A REST
SANFTE ARBEIT | Elsa Artmann

A change is as good as a rest 

A rest is as good as a crash 

A leap is as good  

as an hour of sleep 

A change of scenery is as good  

as a sense of self 


A change of air is as good  

as a sense of purpose


Another job is as good  

as this one 

Your love is as good  

as an hour of sleep 

Your friendship is as good  

as your workforce 

Your rest is more work for me


You rest on my work 

I rely on my changing 

I will never stop loving you 

I am ready to stop.



Das Tanz- und Hörstück A Change is as Good as a Rest handelt in Bewegung, Musik und Text von der Rhythmisierung unserer Leben durch Arbeit sowie von unseren Versuchen, die lineare Zeit auszutricksen. Wir werden unsicher, ob wir mehr Liebe oder eine Pause oder eine ruhige Minute oder ein Sabbatical oder einen radikalen Bruch oder frische Luft oder einen Crash oder eine scharfe Bremsung brauchen, um aus der ununterbrochenen Abfolge sich gegenseitig rhythmisierender Tätigkeiten auszusteigen, aus denen sich unsere Alltage zusammensetzen. Zwischen entlohnter / unbezahlter, entfremdeter / identitätsbestimmender, Beziehungs- / vereinzelnder Arbeit – wie spüren wir beim Arbeiten, dass etwas aufhört, dass sich eine Zeit langsam ändert? Wie können wir koexistieren, wenn wir uns nicht mehr einig sind, wie spät es ist, wenn JETZT nicht mehr für alle zur gleichen Zeit stattfindet, wenn wir unterschiedliche Abzweigungen in der Zeit genommen haben? 


TEAM

Künstlerische Leitung, Tanz Elsa Artmann 

Tanz, Co-Kreation Amelia Uzategui Bonilla, Anne-Lene Nöldner, Diana Treder 

Komposition, Live-Vertonung Annie Bloch 

Accessdramaturgie für Blindes und Sehbehindertes Publikum, Expertise in künstlerischer Audiodeskription Lilian Korner 

Outside Eye Lili M. Rampre 

Dramaturgie Valerie Wehrens 

Grafik Ondine Pannet 

Sound Edis Ludwig 

Licht Jasper Diekamp 

Co-Kostümbild Noemi Baumblatt 

Foto Arne Schmitt + tba 

Video Cecilia Gläsker 



Elsa Artmann / SANFTE ARBEIT

Das Ensemble arbeitet ausgehend von Tanz an interdisziplinären Formaten, die neben Choreografie auch Hörspiel und Buchpublikation einschließen und sich in letzter Zeit in Richtung zeitgenössisches Musical entwickeln. In Bewegung, Text und Stimme werden Themen betrachtet, gegenüber denen wir uns zunächst ohnmächtig fühlen – wie die Kleinfamilie, Wohnen, Nationalismus, Arbeit – und „Übungen für andere Verhältnisse“ entworfen. Seit 2022 setzen sich Elsa Artmann / SANFTE ARBEIT in verschiedenen Formaten (neben Bühnenstücken in Hörspiel, Kurzfilm und einer digitalen Plattform zum kollaborativen Schreiben) mit (Gefühls-, Sorge- und Beziehungs-)Arbeit im Kulturkapitalismus auseinander. Wir verstehen unsere Praxis als dokumentarisch in einer Zusammenschau von Alltagserfahrung und (medial) bezeugtem Zeitgeschehen. In den Übergängen zwischen Sprache, Sound und Bewegung beschäftigt das Ensemble die Zugänglichkeit der eigenen Arbeit von unterschiedlichen Sinnen und Wahrnehmungsebenen aus. 


http://www.sanfte-arbeit.de/

Gefördert durch Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Diversitätsfonds NRW. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Eine Koproduktion durch das tanzhaus nrw. In weiterer Partnerschaft mit TanzFaktur Köln. 

FOTOS: ROBIN JUNICKE

Titelbild: Zwei Personen stehen dicht nebeneinander, die Arme hängen nah am Körper. Sichtbar sind sie von den Oberschenkeln bis zum Kopf. Beide tragen T-Shirts und sportliche Hosen. Ihre Körper neigen sich leicht schräg nach rechts oben. Blau-, Grau-, Weiß- und Schwarztöne dominieren.

Foto Nr. 2 Drei Personen sitzen nebeneinander auf dem Boden. Sie halten eine ruhige, gemeinsame Pose, als wären sie Teil eines inszenierten Standbilds. Die Umgebung und ihre Kleidung erscheinen überwiegend in Grau-, Blau-, Weiß- und Schwarztönen.

Dauer 70 min.

In Deutsch und Englisch

Relaxed Performance

Integrierter Audiodeskription


BühnenSaal

16,50€ | 9,50€ | 6€

17.04., 17:00 Uhr

18.04., 17:00 Uhr

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